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TuS Intern  

   

Es war ein Spiel, welches sicherlich in vielen Köpfen bleibt. Unsere Damenmannschaft empfing die Zweitvertretung des SC Borchen. Der Gegner aus dem Kreis Paderborn war punktgleich mit dem TuS Bremen und hatte ein ähnlich schlechtes Torverhältnis. Die Husarinnen hatten sich im letzten Spiel des Jahres 2018 einiges vorgenommen, denn ein versöhnlicher Jahresabschluss sollte her. Das Spiel im Windpark begann unter schlechten Wetterbedingungen.

Regen und Wind von überall. Die Husarinnen tasteten sich sofort zu Beginn der Partie langsam heran und hatten von Spielanteilen her gesehen mehr vom Spiel. Es kam jedoch wie so oft in dieser Saison. Ein Ball in die Tiefe, unsere Abwehr wurde überlaufen und es klingelte mal wieder in unserem Kasten. 0:1! Völlig geschockt, drei Zeigerumdrehungen später und wiederum spielte der SC einen Ball auf die Außenbahn. Es fiel das 0:2 und nur 2 Minuten später sogar das 0:3. Der eiskalte Schauer war nun nicht nur wetterbedingt. Völlig verunsicherte Bremerinnen liefen wieder einmal einem deutlichen Rückstand hinterher. Es dauerte etwas bis sich der TuS wieder besinnen konnte und deutliches Übergewicht bekam. Eine Reihe von Torabschlüssen und daraus resultierenden Eckbällen und die Torfrau des SC war unter Dauerbeschuss. Es dauerte bis zur 40.Minute  ehe Elli Suermann zum 1:3 verkürzen konnte. Die Bremerinnen waren nun eigentlich einem weiteren Tor näher dran als der Gast, aber genau in diesem Moment geschah eine klassische Kontersituation und der SC Borchen erhöhte auf 1:4. Als dann mit dem Pausenpfiff das 1:5 fiel, schien das Spiel gelaufen. Die Stimmung in der Kabine war bedrückend. Sollte die nächste Klatsche folgen? Und dass in einem Spiel, bei dem man sich teilweise selber wieder die Dinger rein machte??

Das Team merkte, dass die Awehrreihe des SC in Ducksituationen ziemlich wackelte und auch die Torfrau nicht sicher schien. Aber was war noch möglich?

Ein paar kleine Umstellungen und der Wiederanpfiff erfolgte. Kirsten Schlösser brachte den TuS dann mit 2:5 weiter Richtung dem scheinbar "Unmöglichem". Louisa Busemann in der 53.Minute und es stand 3:5. Angetrieben von den vielen Fans, die trotz des Wetters hinter dem TuS standen und motivierten, wollte man nun noch mehr. 60. Spielminute,wiederum Kirsten Schlösser und es stand 4:5! Die Spannung stieg. Der SC Borchen kam überhaupt nicht mehr über die Mittellinie und Bremen wollte nun noch mehr. Eine gut getretene Ecke und der Ball fiel auf den Kopf einer SC-Spielerin, die einnetzte. Diesmal aber nicht in das Husarentor sondern in das eigene und so stand es nach 65 Minuten 5:5! Wer nun noch sagt, Frauenfußball wäre langweilig, der hätte sich diese fulminate Aufholjagd anschauen müssen. Wahnsinn! Ging noch mehr? Erst nach 78 Minuten kam der SC aus seiner Hälfte mit einigen langen Vorstößen wieder mal vor das TuS-Gehäuse. Was der TuS zuvor offensiv druckvoll spielte, verteidigte er nun mit Mann (Frau) und Maus. Abpfiff und diese Aufholjagd und dieser Punkt ließen den TuS quasi als Sieger vom Platz gehen. So ein Spiel zum Jahresende,  wer hätte das nach einem 1:5-Rückstand gedacht?

Kristin Thiele
   
   

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