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Enser Radler lernten auf sportlicher Altmühl- und Donautour so manchen historischen Ort kennen.

Das alte Sprichwort sollte sich einmal mehr bewahrheiten. Denn wenn einer eine Reise tue, dann könne er was erzählen, heißt es. Und auf Willi Stehmann, Egbert Strauch, Günter Schürmann, Harald Kübler (Husaren-Radler) und Josef Gerlach und Reinold Tenzler (Niederenser Radsportler) trifft das nach ihrer sportlichen Altmühl- und Donau-Radtour nach fast 500 km mit Sicherheit zu.

Dabei hatten sich die sechs Enser Radfahrer zunächst per Bahn auf den Weg nach Rothenburg ob der Tauber gemacht. Hier angekommen wurde Quartier in einem ehemaligen über 500 Jahre altem Zollhaus (jetzt: Romantik Hotel Markusturm)genommen. Die angemieteten Fahrräder wurden übernommen und eingestellt, ehe sich die Radler auf die Stadterkundung begaben. Hier konnten liebevoll restaurierte Fachwerkfassaden, schmucke Hausgiebel, romantische Erker und an jeder Ecke Zeitzeugen einer längst vergangenen Zeit bewundert werden. Ein Rundgang über die vollständig erhaltene Stadtmauer beendete die Stadtbesichtigung.

Am nächsten Morgen begann dann die Radtour. Erstes Etappenziel war Gunzenhausen.  Am Wegesrand befand sich u.a. die Burg Colmberg. Der Naturpark Frankenhöhe und das Fränkische Seenland wurden durchquert. Vorbei am Altmühlsee wurde nach 95 km in Gunzenhausen in dem 1564 erstmals urkundlich erwähnten Hotel Adlerbräu Quartier bezogen. Für den nächsten Tag standen wieder 90 km an, da die Enser Radler die Alternativroute über den Brombachsee gewählt hatten. In der Ortschaft Graben ließen sich die Radler von einem Naturpark-Ranger über den Karlsgraben, (Fossa Carolina) der als Vorläufer des Main-Donau-Kanals von Karl dem Großen bereits im Jahr 793 erbaut wurde, informieren. Er sollte die Europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau überwinden. Nach einer Pause in Pappenheim (von hier stammt das berühmte Schillerzitat "Daran erkenne ich meine Pappenheimer) ging es weiter durch breite Täler, bizarre Felsengruppen, den bekannten Zwölf-Apostel-Felsen, blühende Wiesen, bewaldete Anhöhen  an der Altmühl entlang. Ziel der Etappe war das Hotel/Gasthof Hirschenwirt in Eichstätt-Wasserzell. Passend zum leicht einsetzenden Nieselregen gab es am nächsten Tag nur eine kurze 50 km Etappe nach Beilngries. Hier ging es ins Hotel Millipp, auch einem Gebäude aus dem Jahr 1458. Der nächste Tag sollte uns dann bis Regensburg bringen. An der Schleuse Kehlheim verließen wir das Altmühltal, um noch einen Blick auf die Befreiungshalle zu werfen. Nach 87 km wurde Regensburg erreicht und nach dem Zimmerbezug im Ibis Styles Hotel die Altstadt besichtigt. Der vorletzte Radeltag führte uns an der Walhalla, dem bedeutendsten deutschen Nationaldenkmal vorbei in Richtung Schloss Wörth und Straubing. Hier wurde zwecks Stadtbesichtigung eine Pause eingelegt, bevor es ins 7-Zimmer-Hotel "Zum Donauufer", einem Gasthaus aus dem Jahr 1784 in Bogen-Pfelling ging. In der Vergangenheit stets vom Hochwasser betroffen, wurden hier in den letzten Jahren erhebliche Hochwasserschutzmaßnahmen getroffen. Die letzten 90 km bis Passau wurden mal rechts-, mal links der Donau abgeradelt, denn auch eine Fährübersetzung sollte zum Programm gehören.  15 km vor dem Ziel verunglückte dann leider ein Teilnehmer der Tour schwer und musste per Krankenwagen ins Klinikum Passau eingeliefert werden. Er befindet sich aber auf dem Weg der Besserung, wohl auch ein Verdienst des getragenen Fahrrad-Helms. Trotz dieses Unfalls waren sich die Teilnehmer einig, es war eine schöne Tour durch eine von  Kelten, Germanen, Römer und Bajuwaren geprägte Region mit vielen mittelalterlichen Burgen und Schlössern, romantische Städte und kulinarische Spezialitäten. Bevor die Teilnehmer dann wieder per Bahn die Rückreise antraten, wurde in Passau noch eine 3-Flüsse-Schifffahrt (Ilz, Inn und Donau) durchgeführt und der Dom St. Stephan mit der weltgrößten Domorgel besucht.

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