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TuS Intern  

   

Am Samstag, den 04. Juni 2016 war es endlich soweit. Es dauerte immerhin zwei lange Jahre und insgesamt 13 Spiele, in denen man nicht als Verlierer vom Platz gegangen war, ehe die ruhmreiche Alte Herren-Mannschaft des TuS Bremen endlich das lang ersehnte,…

 

…leckere und beinahe kühle Weissenburg Pilsener genießen durfte! Ach ja, und natürlich konnte auch gleichfalls der Pokal für den verdienten Titelgewinn im AH-Kreispokal der Kreise Soest und Lippstadt in die Höhe gestemmt werden!

Im letzten Jahr waren die Husaren im Kreispokal noch leer ausgegangen. Damals hatten die Bremer im Finale dank der diskutablen Auswärtstorregel gegen die SF Soest-Müllingsen das Nachsehen (2:2 im Hinspiel zu Hause und 1:1 im Auswärtsspiel in Müllingsen). Dies sollte sich nun ändern, die TuS-Kicker wollten – wie Mario Götze es ausdrücken würde – nicht wieder der Baum, sondern endlich der Hund sein!

Dem propagierten Ziel „Titelgewinn im Kreispokal“ wurde seit dem letzten Sommer alles untergeordnet. Das AH-Trainergespann um Marco Di Lecce und Ingo Kettler verstärkte nochmals den ohnehin schon grandios besetzten Kader und Spieler wie z.B. Andre Bittis, Daniel Sondermann oder Özcan Ocak (um nur einige exemplarisch zu nennen) wurden mit teils sehr großem Aufwand ins Team integriert. Zudem verfeinerten Di Lecce und Kettler die Trainingsmethoden (es wurde häufiger von 16er zu 16er, statt quer über den halben Platz gespielt) und statteten ihre Mannschaft mit neuen Trikots und Shorts aus, die nicht mehr bei XXL starteten, sondern schon bei XL – was sich gerade bei Sprintduellen als enormer aerodynamischer Vorteil erweisen sollte.

Gleich in der ersten Runde des Kreispokals 2015/2016 griffen die weitreichenden Neuerungen. So wurde der SV Viktoria Lippstadt-Süd mit 7:1 geradezu vom Platz gefegt. Kapitän Thomas Schleimer hatte gleich dreimal eingenetzt, Oliver Gabriel und Mario Kwiecien waren je zweimal erfolgreich. Sebastian Billecke, in der Vorsaison noch x-facher Torschütze der Husaren, war indes von Coach Di Lecce eine neue Schlüsselposition zugewiesen worden. Billecke stand in diesem Spiel als Vertreter von Oliver Vormweg zwischen den Pfosten und konnte nur zum zwischenzeitlichen 1:3 per Strafstoß überwunden werden. Man munkelt, dass Daniel Sondermann bei diesem Foulelfmeter seine Hände (oder Füße) im Spiel hatte, aber auch die TV-Bilder lieferten hierfür keinen eindeutigen Beweis.

Gegner in der zweiten Pokal-Runde war der kleine Bremer Vordorf-Club Höinger SV. Standesgemäß und völlig verdient hieß es am Ende 5:1 für die Bremer Husaren. Thomas Schleimer, der seine Elf wie in fast allen Partien als Mannschaftsführer auf das Feld geführt hatte, wurde abermals seinem Ruf als Torjäger gerecht und traf gleich viermal für die Grün-Weißen. Oliver Gabriel, der alle Schleimer-Tore mustergültig vorbereitet hatte, glänzte beim zwischenzeitlichen 4:1 selbst als Torschütze. Das 1:3 resultierte mal wieder aus einem Foulelfmeter. Man munkelt, dass Daniel Sondermann…!?

Die größte Hürde mussten die Bremer Kicker dann im Achtelfinale des Kreispokals mit RW Westönnen überwinden. Die Rot-Weißen wussten über die gesamten 80 Minuten zwar nicht optisch, aber doch spielerisch zu überzeugen. Sie blieben jedoch zumeist am starken Bremer Defensivverbund um Niklas Günter, Timo Otterstedde und Alex Klassen noch vor dem 16er hängen. Desweiteren wurden zwei Großchancen von Marc Krampe, der in der ersten Hälfte das TuS-Tor hütete, und von Sebastian Billecke, der nach der Pause im Tor stand, vereitelt. Dennoch schafften es die Westönner als einziges Team in diesem Pokal-Wettbewerb, zwei Treffer gegen die Husaren zu erzielen (0:1/2:2). Allerdings erwies sich die Elf aus Westönnen letztlich doch als kleiner Fisch – zumal die Bremer mit Philipp „Flippi“ Allhoff an diesem Pokal-Abend den „größten Fisch“ in ihren Reihen hatten. Allhoff avancierte nämlich zum gefeierten Matchwinner, indem er alle drei Treffer zum 3:2-Erfolg der Husaren markierte.

Im Viertelfinale wartete mit Preußen TV Werl ein Gegner, der den Bremern immerhin die letzte Niederlage im AH-Kreispokal beigefügt hatte (5:6 am 24.05.2014). Dieser Umstand schockte die Grün-Weißen allerdings zu Spielbeginn wenig. So brachten Thomas Schleimer und Sebastian „Carlo“ Truernitt die Husaren auf die Siegerstraße. Außerdem konnten die Adlerträger durch eine gelb-rote Karte ab der 34. Minute nur noch zu zehnt agieren. Dennoch steckte die Werler Auswahl, die mit einigen dribbelstarken Legionären vom Bosporus gespickt war, nicht auf, kam nach einer Stunde zum 1:2-Anschlusstreffer und drängte sogar kurzzeitig auf den Ausgleich. Die Bremer mobilisierten aber noch einmal ihre Kraftreserven und schafften – angetrieben vom Ex-Preußen Thomas Repetiuk – durch zwei weitere Schleimer-Tore einen letztlich doch ungefährdeten 4:1-Erfolg.

Das Halbfinale gegen die SF Soest-Müllingsen war gleichzeitig das (inoffizielle) Endspiel um den Champion des Kreises Soest und außerdem die Neuauflage des letztjährigen Pokal-Finales. Vor diesem Top-Spiel musste allerdings noch eine wichtige Angelegenheit geklärt werden: Die schöne Kyra schickte sich nämlich just an diesem Tage an, Spielerfrau eines jung gebliebenen Bremer Alte Herren-Kickers zu werden. Nach eingehenden Gesprächen mit Trainerstab und Mannschaftsrat einigte man sich schließlich darauf, dass der offenherzige Oliver (Gabriel) die charismatische Kyra zur Frau nehmen sollte. Der Rest der Mannschaft hatte das Nachsehen und reiste statt zur Kirche zum Sportplatz nach Müllingsen. Diese Reise sollte sich aber lohnen, zumal die Bremer das vielleicht beste Spiel des gesamten Pokalwettbewerbs ablieferten. Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgten in der Defensive Keeper Oliver Vormweg sowie  Andi Kutta, Niklas Günter, Alex Klassen, Marco Di Lecce und Andre Bittis für Sicherheit und Stabilität. In der Offensive wirbelten zudem Axel Otterstedde, Philipp Allhoff, Sebastian „Carlo“ Truernitt, Damian Biecki und Thomas Schleimer und spielten zahlreiche Großchancen heraus. Auch ein 0:1-Rückstand nach 34 Minuten und einige fragwürdige Abseitsentscheidungen des Referees steckten die Bremer weg. Vielmehr gelang Damian Biecki noch vor der Halbzeit der umjubelte Ausgleich und Thomas Schleimer sowie zweimal Marco Di Lecce und Andre Bittis trafen zum insgesamt hochverdienten 5:1-Sieg der Husaren. So konnte abends sowohl der Einzug ins Pokal-Finale als auch die Hochzeit von Olli und Kyra gebührend gefeiert werden.

Das erste Final-Spiel gegen den SV Lippstadt 08 fand – dem Ereignis angemessen – im großen, 4.000 Zuschauer fassenden Lippstädter „Stadion am Bruchbaum“ statt. Rund zehn bis zwölf Bremer Ultras, Schlachtenbummler und Edel-Fans begleiteten den riesigen Mannschaftstross der Husaren, die immerhin mit 19 bis in die Haarspitzen motivierten Kickern in die östliche Provinz angereist waren. Vor dann insgesamt ca. 25 Zuschauern in der folglich nicht restlos ausverkauften Lippstädter Arena entwickelte sich ein rassiges Spiel auf Augenhöhe. Besonders in der Bremer Defensive glänzten Niklas Günter und Alex Klassen sowie Abwehr-Chef Andy Kutta, der in dieser Partie (vielleicht leider) sein letztes Pflichtspiel im Dress der Husaren absolvierte. Torraumszenen waren in dieser Begegnung aber auf beiden Seiten Mangelware. Daher wähnten sich die Grün-Weißen schon als Sieger, nachdem Philipp Allhoff in der 63. Minute in abgezockter Abstauber-Manier die 1:0-Führung erzielt hatte und die Hausherren in der 69. Minute zudem eine gelb-rote Karte hinnehmen mussten. Doch nur zwei Minuten später sah auch Alex Klassen auf Bremer Seite die Ampelkarte und fünf Minuten vor Schluss gelang dem SVL-Team sogar noch das Tor zum gleichzeitigen 1:1-Endstand. Nach diesem Unentschieden sollte nun also das Rückspiel über den sportlich besten AH-Vertreter der Kreise Soest und Lippstadt entscheiden – eigentlich…!

Über dieses – zumindest von Bremer Seite – heiß ersehnte Final-Rückspiel, zu dem die Lippstädter bekanntlich leider nicht angetreten sind, ist schon viel in den heimischen Sport-Gazetten berichtet worden. Einige behaupten, die Lippstädter wären völlig überrascht von der kurzfristigen Ansetzung des Rückspiels gewesen und hätten wegen zu vieler Urlauber keine schlagkräftige Elf nach Bremen schicken können. Manche mutmaßen zudem, die Lippstädter würden sich größere Siegchancen im demnächst anstehen sportlichen Vergleich mit dem Provinz-Club FC Bayern München ausrechnen und hätten deshalb ihre Kräfte schonen wollen. Wiederum andere berichten (insbesondere in den SVL-Szeneforen), dass die Lippstädter schlichtweg Angst vor den voller Kraft und Vitalität strotzenden und wie Twens anmutenden Bremer Husaren gehabt hätten. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Fest steht jedoch, dass die Bremer am besagten Samstag, den 04. Juni 2016 völlig verdient den goldenen Pokal sowie das leckere und beinahe kühle Weissenburg Pilsener entgegennehmen durften. Die Treffer für den mit 2:0 gewerteten Final-Heimsieg wurden übrigens nachträglich Flügelflitzer Daniel Sondermann und Torwart-Ikone Oliver Vormweg zugeschrieben. Sondermann hatte einen an sich selbst verschuldeten Foulelfmeter eiskalt verwandelt und Vormweg einen Abschlag, der eigentlich als kontrollierter Schuss zum schnellen Spielaufbau gedacht war, direkt im Gäste-Tor versenkt. Schade nur, dass die beiden Tore keiner wirklich jemals gesehen hat…!
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Der Kader des AH-Pokalsiegers TuS Bremen bestand im Kreispokal-Wettbewerb 2015/2016 aus folgenden Spielern: Philipp Allhoff, Mesut Aras, Dennis Arzt, Damian Biecki, Sebastian Billecke, Marco Di Lecce, Oliver Gabriel, Niklas Günter, Ingo Kettler, Alex Klassen, Marc Krampe, Andreas Kutta, Mario Kwiecien, Viktor Langolf, Waldemar Langolf, Rene Mause, Özcan Ocak, Axel Otterstedde, Timo Otterstedde, Thomas Repetiuk, Thomas Schleimer, Daniel Sondermann, Frank Textor, Sebastian Truernitt, Oliver Vormweg, Jörg Wiegard, Sebastian Wirwa.

   
   

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